ARCHIVIERTE NACHRICHTEN DES SCHÜTZENKREIS BIRKENFELD e.V.
LOGO SKB
REHASPORT ZU GAST BEIM SV TELL

Konzentrations- und Gleichgewichtsübungen sind ebenso Bestandteil des Reha-Sports wie die Festigung der Muskulatur. Dies alles wird seit Monaten in verschiedenen Gruppen beim FC Mettweiter durch den Trainer Klaus Peter Hachenthal gelehrt. Dass das Erlernte auch für andere Sportarten von Nutzen ist, zeigte sich schnell, als 25 Reha- Sportlerinnen und Sportler zu Gast beim SV Tell Rohrbach waren. Mit einem herzlichen Willkommen in seinem „zweiten Wohnzimmer“ begrüßte der Vorsitzende Alois Wahl seine Mitstreiter aus dem Reha-Sport. „Schießsport ist für den Zuschauer eine doch eher langweilige Angelegenheit, da steht einer und macht den Finger krumm, das war´s“. So begann Alois Wahl seine Einführung zum Thema Schießsport.

Diese Zeiten sind nun dank der elektronischen Trefferanzeige in Rohrbach seit einem Jahr Geschichte. Natürlich steht die Schützin oder der Schütze immer noch eine Stunde wie „angenagelt am Stand“ aber durch die direkte Trefferanzeige auf dem Monitor bzw. dem Fernseher oder der Großbildleinwand wird das Schießen für jeden transparenter und die Spannung steigt. Mit großem Interesse verfolgten die Gäste nun wie Silvana Jacobi und Jürgen Hofmann in den Anschlägen Luftgewehr freihand und Luftgewehr aufgelegt sich am Schützenstand einrichteten und das Erläutere zur Ansicht brachten. Wissbegierig folgten Fragen zur Bekleidung, dem Sportgerät und vielem mehr. Mit Applaus wurden die zwei Akteure bedacht denn nun war es so weit, selbst wollten Mann und Frau zur Tat schreiten. Dominic Blum und Silvana Jacobi bedienten die Anlage und wiesen jedem seinen richtigen Stand zu. Philipp Bohr und Jürgen Hofmann sowie Alois Wahl übernahmen die Standaufsicht und gaben natürlich Schützenhilfe.

Ein Schießen macht noch mehr Spaß, wenn es etwas zu gewinnen gibt. Das spornte natürlich umso mehr an. Am Ende gingen die Gewinne an drei weibliche und zwei männliche Teilnehmer. Viel zu schnell verging die Zeit, denn jeder zeigte Ehrgeiz und wollte sein erstes und dann sein zweites Ergebnis verbessern. Leider kam Klaus Peter Hachenthal mit Verspätung - er stand zwei Stunden auf der Autobahn im Stau- nach Rohrbach. Umso mehr galt dem Trainer nun die ganze Aufmerksamkeit seiner Truppe. Mit Bravur meisterte er die Aufgabe, doch leider reichte es am Ende nur für den vierten Platz. Kerstin, Silke und Björn waren halt besser. Einstimmig war man der Meinung einen solchen Abend im nächsten Jahr zu wiederholen. Doch bis dorthin gibt es noch viele Übungsstunden in Mettweiler zu absolvieren, damit auch die Kondition hoch bleibt. (phb)