ARCHIVIERTE NACHRICHTEN DES SCHÜTZENKREIS BIRKENFELD e.V.
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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES SV ZU RUSCHBERG

Der Vorsitzende des Schützenverein zu Ruschberg , Andre Haas, konnte zur Jahreshauptversammlung eine außergewöhnlich große Anzahl von Mitgliedern im Vereinsheim begrüßen. Nachdem die administrativen Punkte der Tagesordnung abgearbeitet waren trug Haas in seinem Jahresbericht zu den Vorgängen und Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres vor. Hierbei ging er auf die Bewirtung der Gäste anlässlich der Feierlichkeiten der Hexennacht und dem 1. Mai besonders ein. Neben dem positiven Umsatz bemängelte er die stetig schwindende Zahl der Helfer bei Veranstaltungen allgemein und die Bereitschaft den Wirtedienst im Vereinsheim zu übernehmen im Besonderen. Im Weiteren ging er noch auf die alljährliche Wanderung am Vatertag und das Picknick im Zusammenhang mit dem Königschießen des Vereins ein. Hierbei erwähnte er nochmals den Schützenkönig Tobias Hirth, den Jugendkönig Nils Zwick und den Großkaliberkönig Pascal Jung.

Als besonders gelungen stellte er den Ablauf der Kirmes, die in Zusammenarbeit aller Ortsvereine mit der Straußjugend veranstaltet worden war, heraus. Hierbei waren auch einige Helfer die keine Ruschberger sind engagiert. Dadurch konnte die Vereinskasse um einen erklecklichen Betrag aufgebessert werden.

Nachdem die Veranstaltungen abgearbeitet waren ging Herr Haas noch auf die notwendigen Bauerhaltungsmaßnahmen am Gebäude und den Schießständen ein. Erwähnt wurde dabei die Neugestaltung des Eingangsbereiches, die einige Zeit in Anspruch genommen hatte, sich jetzt aber sehr ansehnlich zeigt.

Aufgrund von wiederholtem Wandalismus war es zudem erforderlich geworden den Außenbereich der Gebäude mit Videokameras zu überwachen. Als Nebenprodukt wurden in diesem Zusammenhang auch alle Schießstände mit solchen Kameras ausgestattet und die Bilder werden auf einen Bildschirm im Vereinslokal übertragen.

Die bereits in den Vorjahren begonnenen Umbauarbeiten an der 25-Meter Anlage des Vereins wurden im abgelaufenen Jahr mit einer runderneuerten, verbesserten und energiesparenden Beleuchtungsanlage an den Schießscheiben und bei den Schützen vorläufig abgeschlossen.

Als nächsten Tagesordnungspunkt wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen. Es wurden 13 Mitglieder für 10 Jahre und 8 Mitglieder für 25 Jahre geehrt. Eine ganz besondere Ehrung ging erhielt Helga Tuba. Sie wurde für 60-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel des Pfälzer Sportschützenbundes (PSSB) und des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet.

Die für langjährige Mitgliedschaft geehrten Angehörigen des Vereins. Von Links nach Rechtes: Rainer Gerhardt, Rosel Nix, Hannelore Müller, Margit Weirch, Nele Zwick, Christa Staudt, Helga Tuba, Ines Haas, Volker Stephan, Hans-Werner Werle

Helga Tube wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Nachdem Herr Haas seine Pflichten abgearbeitet hatte übergab es das Wort an den Schriftführer Rainer Gerhardt. Dieser konnte von über 30 Neuaufnahmen in 2016 berichten. Damit hat der Verein erstmals die Marke von 200 Mitgliedern übersprungen und seine Position als zweitstärkster Schützenverein im Kreis Birkenfeld gefestigt.

Im Schützenverein zu Ruschberg wird aber nicht nur gebaut und erhalten. Zwischendurch nehmen die Schützen auch an ordentlichen Schießwettbewerben teil. Die 1. Großkalibermannschaft schoss in der abgelaufenen Saison in der Pfalzliga Rhein-Nahe und belegte dort den 2. Platz. Die Mannschaften 3 und 4 schossen auf Kreisebene und belegten die Plätze 2 und 4. Mit der Sportpistole startete der Verein mit je einer Mannschaften in der Pfalzliga und der Bezirksliga Rhein-Nahe. Beide konnten ihre Klasse halten. Weiter berichtete der Sportleiter Peter Zwick von den drei Luftpistolemannschaften. Eine startete hier in der Pfalzliga und zwei weitere in den Kreisligen. Alle 3 konnten ihre jeweilige Klasse auch in diesem Jahr wieder halten. Neben den Ligawettkämpfen nahem viele Schützen an den Meisterschaften des PSSB teil und erzielten diverse Platzierungen auf dem Siegertreppchen. Es folgten die Ausführungen des Kassierers Karl-Heinz Haas. Neben den laufenden Kosten und den eingeplanten Beträgen für Bau und Bauerhaltung schlug ein erheblicher Blitzschlagschaden besonders negativ zu Buche. Trotz der außergewöhnlich hohen Einnahmen im Zusammenhang mit der Kirmes schloss die Kasse mit einem Minus. Der Verein steht aber weiterhin finanziell auf gesunden Füßen.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die wie gewohnt, keine Mängel bei den Ausgaben und der Kassenführung festgestellt hatte, wurde die Entlastung des Vorstandes beantragt. Diese wurde einstimmig erteilt. Da es unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes keine weiteren Wortmeldungen gab konnte der Vorsitzende die Versammlung nach nur 45 Minuten schießen.