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Jahreshauptversammlung 2021 des SV zu Ruschberg

Der Vorsitzende des Schützenverein zu Ruschberg, Andre Haas, konnte zur Jahreshauptversammlung nur eine außergewöhnlich kleine Anzahl von Mitgliedern begrüßen. Aufgrund der Coronabestimmungen war es notwendig die Veranstaltung zwar auf dem Vereinsgelände, jedoch nicht in den Räumlichkeiten des Vereins, durchzuführen.

Die anstehenden Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden, um die zu Ehrenden nicht unnötig zu gefährden, auf die nächste Hauptversammlung verschoben. Nachdem die administrativen Punkte der Tagesordnung abgearbeitet waren trug Haas in seinem Jahresbericht zu den wenigen Vorgängen und Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres vor. Pandemiebedingt wurden keine überörtlichen Wettkämpfe durchgeführt. Lediglich der vereinsinterne Wettbewerb des Großkaliberschützenkönigs war 2020 ausgetragen worden. Bei diesem wurde Andreas Worst die Würde des Schützenkönigs zu Teil.

Zur Mitgliederzahl führte Herr Haas aus, dass der Verein trotz der Coronapobleme um weitere 7 Mitglieder gewachsen ist. Während es vor 25 Jahren noch unter 100 waren ist der Verein mittlerweile auf 235 Mitglieder angewachsen. Damit hat er seine Position als zweitstärkster Schützenverein im Kreis Birkenfeld gefestigt.

Der Verein möchte noch einige kleine und größere Projekte angehen. Unter anderem ist eine Erweiterung des 100-Meter-Schießstandes geplant. Hierbei sollen die 50-Meter-Bahnen wahlweise auch auf 100 Meter genutzt werden können. Dazu gehört dann auch die Erneuerung der Außenverkleidung der Schutzbauten und der Anbau eines kleinen Materialschuppens. Aufgrund der Lieferengpässe und Preissituation beim Material werden diese Maßnahmen ins nächste Jahr verschoben.

Auf die Initiative von Jugendtrainer Heiko Müller, der eng mit Mario Schäfer zusammenarbeitet, ist man erneut in die Grundausbildung von Schülern und Jugendlichen eingestiegen. Hierbei wird, je nach Alter, mit Laserwaffen oder dem Luftgewehr sehr erfolgreich geübt.

Es folgten die Ausführungen des Kassierers Timo Stotz. Neben den laufenden Kosten und den geringen Beträgen für Wartung und Bauerhaltung waren keine außergewöhnlichen Ausgaben zu tätigen. Da es unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes keine weiteren Wortmeldungen gab konnte der der Vorstand, auf Vorschlag der Kassenprüfer, satzungsgemäß entlastet werden.

Damit war die Versammlung bereits nach weniger als einer halben Stunde beendet. Ob die turnusmäßige Jahreshauptversammlung zum normalen Termin im Januar stattfindet wird sich zeigen. Vielleicht ja wieder auf dem Außengelände des Vereins; dann mit Glühwein.